Beschreibung
Angst gehört zum Verhaltensrepertoire jedes Hundes – sie ist zunächst ein sinnvolles Schutz- und Alarmsystem.
Doch was genau ist Angst aus verhaltensbiologischer Sicht, und welche unterschiedlichen Formen lassen sich unterscheiden? Situative Unsicherheit, erlernte Furcht, generalisierte Angstzustände – wie differenzieren wir sauber, bevor wir damit umgehen?
Wo liegt der Unterschied zwischen Angst und Trauma? Ab wann sprechen wir nicht mehr von einer adaptiven Reaktion, sondern von einer tiefgreifenden, anhaltenden Stressverarbeitung, die das Verhalten und Erleben des Hundes nachhaltig beeinflusst? Und welche neurobiologischen und lernpsychologischen Mechanismen spielen dabei eine Rolle?
Ebenso zentral ist die Frage nach Handlungsmöglichkeiten: Welche therapeutischen Ansätze stehen zur Verfügung – von Management über Training bis hin zu verhaltenstherapeutischer Begleitung? Und wie kann der Mensch konkret helfen, indem er Sicherheit, Vorhersagbarkeit und stabile Rahmenbedingungen schafft?
In diesem Webinar beschäftigen wir uns unter anderem mit
• der differenzierten Einordnung verschiedener Angstformen
• der Abgrenzung zwischen Angstreaktion und Trauma
• sowie praxisnahen Unterstützungs- und Therapiemöglichkeiten.
Dauer: 2:15 h

